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HessenVorfreude auf nächste Uhu-Küken in Kirchturm wächst

07.05.2026, 13:20 Uhr
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Live dabei: Alle warten gespannt auf neuen flaumigen Nachwuchs im Kirchturm der Marburger Elisabethkirche. Wie es den geretteten Küken geht - und wann der nächste Schlupf ansteht.

Marburg (dpa/lhe) - Die Webcam an einem Uhu-Nistkasten hat der Marburger Elisabethkirche zu einiger Berühmtheit verholfen - jetzt wartet die große Fangemeinde gespannt auf die nächsten Uhu-Babys. Wenn alles reibungslos laufe, dürften um den 19. Mai zwei weitere Küken in dem Nistkasten im Südturm der Kirche in rund 70 Metern Höhe schlüpfen, teilte der Umweltverband Nabu Marburg mit.

Ihre ersten drei Küken hatte Uhu-Mutter Lisbeth verloren: Weil ihr Partner Hugo nicht mehr zum Nistkasten kam, um Futter zu bringen, drohten die erst wenige Tage alten kleinen Vögel zu verhungern, daher hatten die Naturschützer die Küken aus dem Nistkasten geborgen und in eine spezialisierte Wildvogel-Aufzuchtstation gebracht, wo sie von Uhu-Amme Momo vorbildlich gefüttert und bemuttert wurden.

Junge Uhus mittlerweile in der "Ästlingsphase"

Laut Nabu entwickeln sich die Jung-Uhus "ausgezeichnet" - mit ihren nun rund sechs Wochen seien sie "vital, aufmerksam und offenbar bestens versorgt". Ihre hellen flauschigen Daunenfedern hätten sie bereits abgelegt und seien jetzt in der sogenannten "Ästlingsphase", erläuterten die Naturschützer.

"In dieser Entwicklungsstufe verlassen junge Uhus bereits den Horst, obwohl sie noch nicht flugfähig sind. Stattdessen erkunden sie ihre Umgebung kletternd und hüpfend; in freier Natur typischerweise auf Felsen, Böschungen oder Baumstämmen." Ihre ersten Flugversuche dürften die Drei dann etwa ab der achten Lebenswoche mit dem weiteren Wachstum ihrer Schwungfedern starten. Voraussichtlich im Herbst sollen die Jung-Uhus namens "Juhu 1", "Juhu 2" und "Juhu 3" dann ausgewildert werden.

Nabu hält Uhu-Fans weiter auf dem Laufenden

Auch die schon bald erwarteten neuen Küken haben beim Nabu Marburg schon Namen bekommen - man errät es, sie werden "Juhu 4" und "Juhu 5" genannt. Die Naturschützer wollen auch weiter über die Entwicklung der jungen Uhus berichten und dankten allen Unterstützerinnen und Unterstützern für ihr anhaltendes Interesse an dem Naturschutzprojekt.

Quelle: dpa

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