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HessenWettkampf kontra Wettbewerb bei Bundesjugendspielen

16.06.2026, 16:15 Uhr
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Hessen sieht sich in der Betonung des Leistungsgedankens bundesweit bestärkt.

Fulda (dpa/lhe) - Die Geschichte der Bundesjugendspiele beginnt 1951 und geht ursprünglich auf die Reichsjugendwettkämpfe der Weimarer Republik zurück. Schon in den 1970er Jahren wurden kritische Stimmen laut, die Bundesjugendspiele seien in ihrer traditionellen Form zu leistungsorientiert. Das Format wurde mehrmals reformiert, zuletzt zum Schuljahr 2023/24.

Seither gab es in Grundschulen nur noch den sogenannten Wettbewerb – ein Format ohne Leistungstabellen und ausgewiesene Platzierungen auf Urkunden. Weil auf Bundesebene zunächst keine Einigung zustande kam, kassierte Hessen damals für seine Schulen das Verbot des etablierten Wettkampfformats für die dritten und vierten Klassen ein. Die Schulen sind angewiesen, bei den Bundesjugendspielen auf den Urkunden die jeweilige Platzierung festzuhalten.

"Nach der aktuellen Entscheidung der Bildungsministerkonferenz zum nächsten Schuljahr ist der hessische Weg wieder bundesweiter Maßstab", erklärt das CDU-geführte Wiesbadener Bildungsministerium. Das Land werde seinen Grundschulen weiterhin empfehlen, in den dritten und vierten Klassen die Wettkampfform dem Wettbewerb vorzuziehen.

Quelle: dpa

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