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Mecklenburg-Vorpommern 3G im Nahverkehr: "Große Mehrheit hält sich an die Regeln"

(Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild)

Der Innenminister zeigt sich nach dem landesweiten Aktionstag zur Kontrolle der Hygieneregeln im Nahverkehr zufrieden. Dabei hatte die Polizei die Ordnungsämter bei verstärkten Kontrollen unterstützt.

Schwerin (dpa/mv) - Fast alle Bürger in Mecklenburg-Vorpommern halten sich aus Sicht von Innenminister Christian Pegel (SPD) an die Hygieneregeln im Nahverkehr. "Landesweit wurden bei 2748 kontrollierten Personen 47 Verstöße gegen die 3G-Nachweispflicht im öffentlichen Nahverkehr festgestellt - das sind weniger als zwei Prozent", bilanzierte er am Mittwoch in Schwerin den Aktionstag vom Vortag. Am Dienstag hatten die Ordnungsämter im Land gemeinsam mit der Polizei verstärkt die Einhaltung der Corona-Regeln im Nahverkehr kontrolliert.

In Land dürfen wegen der hohen Inzidenzzahlen nur Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete Nahverkehrsmittel nutzen. Wer ohne Nachweis erwischt wird, der muss an der nächsten Haltestelle aussteigen. Einige müssen laut dem Ministerium auch mit einem Bußgeld wegen einer Ordnungswidrigkeit rechnen.

Diese Regeln werden vor allem durch die Ordnungsämter überprüft. Am Dienstag unterstützten sie laut dem Innenministerium landesweit 124 Polizeibeamte dabei. Auch Innenminister Pegel hatte sich gemeinsam mit Schwerins Oberbürgermeister Rico Badenschier (SPD) am Hauptbahnhof einen Einblick in die Kontrollen verschafft. Er zeigte sich erfreut darüber, wie viele Menschen sich an die Regeln hielten.

Wie die Polizei in Neubrandenburg mitteilte, zeigten sich am Dienstag die meisten Kontrollierten kooperativ und verständnisvoll. Bei den im Gebiet der Polizeidirektion vorgenommenen 875 Kontrollen sei nur ein Mann ausfällig geworden.

Ziel des Aktionstages war es, die Bevölkerung in der angespannten Corona-Lage zu sensibilisieren. "Wir alle haben ein Interesse daran, in Zeiten der Pandemie die Mobilität der Menschen mit Bahnen und Bussen zu gewährleisten. Es ist wichtig, das Vertrauen der Fahrgäste weiter in einen sicheren öffentlichen Personennahverkehr zu erhalten", hieß es bereits am Dienstag von Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD).

© dpa-infocom, dpa:211215-99-388030/3

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