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Mecklenburg-VorpommernBeste Schülerzeitungen geehrt - viele Bewerbungen

05.03.2025, 15:22 Uhr
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(Foto: David Reineke/Jugendpresse/dpa)

Medienbildung findet maßgeblich auch in der Schule statt. Schülerzeitungen spielen dabei eine wichtige Rolle - ob gedruckt oder online.

Greifswald (dpa/mv) - Aus dem diesjährigen Wettbewerb um die besten Schülerzeitungen in Mecklenburg-Vorpommern sind Schulen in Crivitz, Neukloster, Bergen, Gingst und Greifswald als Sieger hervorgegangen. Die Jungredakteure nahmen bei einer Auszeichnungsveranstaltung am Mittwoch in Greifswald die Ehrungen entgegen. Kulturministerin Bettina Martin (SPD) würdigte deren Wirken als wichtigen Teil der Medienbildung.

"Schülerzeitungen sind Ausdruck von Meinungen, von Haltungen, geben Statements über persönliche An- und Einsichten. Das gehört zur Demokratiebildung dazu", erklärte die Ministerin. Eine demokratische Gesellschaft lebe davon, unterschiedliche Haltungen und Meinungen zuzulassen, Kompromisse zu suchen, statt auszugrenzen.

Die Entwicklung von Medienkompetenz, zu der auch die Erarbeitung und Verbreitung von Schülerzeitungen gehört, spiele eine immer größere Rolle. Unabhängig davon, ob man seine Informationen aus sozialen Medien oder den sogenannten klassischen Medien beziehe, sei es wichtig zu erkennen, was vertrauenswürdig ist. "Habt Mut zu hinterfragen – Euch und andere", sagte Martin.

39 Schülerzeitungen bei Wettbewerb dabei

Der Wettbewerb um die besten Schülerzeitungen in verschiedenen Altersgruppen und Schularten wird seit 2004 von der Landesinformationsstelle Schülerzeitungen organisiert. In diesem Jahr beteiligten sich den Angaben zufolge insgesamt 39 Schülerzeitungen, in gedruckter Form oder auch als Online-Ausgaben. Das Kulturministerium fördert die Landesinformationsstelle und den Schülerzeitungswettbewerb nach eigenen Angaben jährlich über die Landeszentrale für politische Bildung mit 100.000 Euro.

Quelle: dpa

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