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Mecklenburg-VorpommernCDU-Fraktion will bessere Fachkraft-Kind-Relation in Kitas

04.05.2026, 16:08 Uhr
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Drohendes Kita-Sterben und Jobverlust: Mit einem Volksbegehren möchte eine Initiative dem entgegenwirken. Die CDU-Fraktion begrüßt das und legt selbst einen Antrag vor.

Schwerin (dpa/mv) - Angesichts sinkender Kinderzahlen in den Kitas in Mecklenburg-Vorpommern schlägt die CDU im Landtag vor, die Fachkraft-Kind-Relation anzupassen. Das Land sollte frei werdende Ressourcen nutzen, um die Betreuungsqualität zu verbessern und Kinder mit Förderbedarf besser zu unterstützen, heißt es in einem Antrag für die Landtagssitzung am Mittwoch.

Konkret fordere die Fraktion die Landesregierung dazu auf, die Fachkraft-Kind-Relation schrittweise zu verbessern – bei Krippen zunächst von 1:6 auf 1:5 und im Hort von 1:22 auf 1:20. Zudem soll sich das Land laut Antrag stärker an den Kosten der Kindertagesförderung beteiligen, um die Kommunen zu entlasten. Es müsse verhindert werden, dass Kitas schließen und Erzieherinnen und Erzieher ihren Job verlieren, sagte CDU-Fraktionschef Daniel Peters.

Unterschriftensammeln für Volksbegehren

Die Fraktion beruft sich in ihrem Antrag auf die Initiative "Volksbegehren Zukunftsplan Kita", die einen Stufenplan zur Verbesserung des Personalschlüssels erreichen will. Aktuell werden hierfür Unterschriften gesammelt, 100.000 sollen innerhalb von vier Wochen zusammenkommen. Unterstützt wird die Initiative nach eigenen Angaben vom Kita-Landeselternrat und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) MV.

Die CDU-Fraktion begrüße das Vorhaben, sagte Peters. Daher werde es als Thema in der Aktuellen Stunde zu Beginn der kommenden Landtagssitzung gesetzt.

Seit 2016 sinken die Geburtenzahlen in MV dem Statistischen Landesamt zufolge. Das hat spürbare Auswirkungen auf die Kitas. Dort sinkt die Zahl der betreuten Kinder, viele befürchten Schließungen und Jobverlust.

Quelle: dpa

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