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Mecklenburg-VorpommernDrei neue Lotto-Millionäre in MV

08.01.2026, 13:01 Uhr
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Die Lust auf Glücksspiel hat die Menschen im Nordosten auch in diesem Jahr gepackt. Die Landes-Lotteriegesellschaft registriert den zweithöchsten Spieleinsatz seit 1991.

Schwerin (dpa/mv) - Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern haben im vergangenen Jahr fast so viel fürs Lottospielen bezahlt wie im Rekordjahr 2024. Der Spieleinsatz lag mit insgesamt 144 Millionen Euro nur leicht unter dem Vorjahresniveau (144,7 Millionen Euro), wie die Landes-Lotteriegesellschaft mitteilte. Damit sei es der zweithöchste Spieleinsatz seit ihrer Gründung 1991.

Über einen Großgewinn von mehr als 50.000 Euro konnten sich demnach 25 Menschen freuen, drei von ihnen wurden zu Lotto-Millionären. Die meisten Großgewinne landeten in den Landkreisen Rostock (sechs) und Mecklenburgische Seenplatte (fünf). Rund 72 Millionen Euro seien insgesamt ausgeschüttet worden.

Der höchste Gewinn ging mit 6,9 Millionen Euro an einen Glückspilz im Landkreis Vorpommern-Rügen. Die Gewinnwahrscheinlichkeit lag demnach bei 1:15,6 Millionen.

Mehr Rubbellose

Die beliebteste Lotterie sei nach wie vor die Ziehung 6aus49, gefolgt vom Eurojackpot und dem Zusatzspiel 77. Den größten Zuwachs habe es bei den Sofortlotterien gegeben, den sogenannten Rubbellosen. Die Glücksrakete sei ebenfalls begehrt gewesen, 500.000 Lose wurden verkauft. Die Ziehung findet am Abend im NDR-"Nordmagazin" statt.

Knapp ein Viertel der Spieleinsätze würden mittlerweile über das Internet generiert. Die Teilnahme am Glücksspiel ist erst ab 18 Jahren erlaubt.

Eine Million pro Woche für das Gemeinwohl

Rund 51 Millionen Euro der Spieleinsätze flossen nach Abzug von Steuern und Verwaltungskosten demnach in gemeinwohlorientierte Projekte, etwa in die Bereiche Sport, Kultur, Umweltschutz und Denkmalpflege. Lotterieeinnahmen kämen auch sozialen Initiativen und Kirchen zugute.

Quelle: dpa

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