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Mecklenburg-VorpommernGroßvater gesteht dutzendfachen Missbrauch seiner Enkelin

08.01.2026, 16:50 Uhr
Am-Landgericht-Schwerin-hat-der-Prozess-gegen-einen-74-Jaehrigen-begonnen-der-seine-Enkelin-dutzendfach-und-ueber-mehrere-Jahre-hinweg-sexuell-missbraucht-haben-soll

Der Missbrauch soll sich jahrelang hingezogen haben. Nun gesteht der 74-Jährige vor Gericht. Im Gegenzug für sein Geständnis wurde ihm eine Strafobergrenze zugesichert.

Schwerin (dpa/mv) - Ein 74-jähriger Großvater hat im Prozess vor dem Landgericht Schwerin den dutzendfachen sexuellen Missbrauch seiner kleinen Enkelin gestanden.

Die Tortur des Mädchens begann laut Anklage im Jahr 2015 oder 2016 - das Kind war zu dem Zeitpunkt fünf oder sechs Jahre alt. Insgesamt werden dem Großvater 59 zum Teil schwere Missbrauchsfälle zur Last gelegt. Die Taten sollen bis Sommer 2024 angedauert haben und vornehmlich in Schwerin passiert sein.

Geständnis am ersten Prozesstag

Am ersten Prozesstag legte der Angeklagte ein Geständnis ab, wie ein Gerichtssprecher berichtete. Der Enkelin bleibe damit eine Aussage vor Gericht erspart.

Wie der Sprecher weiter sagte, verständigten sich Richter, Staatsanwaltschaft und Verteidigung im Gegenzug auf ein Strafmaß von maximal acht Jahren Haft. Als Untergrenze wurden sechs Jahre und neun Monate genannt.

Für den Prozess sind drei weitere Verhandlungstage bis Ende Januar vorgesehen. Das Gericht will dem Sprecher zufolge noch Beweise aufnehmen, um die Stichhaltigkeit es Geständnisses zu überprüfen.

Quelle: dpa

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