Mecklenburg-VorpommernHund durch mutmaßlichen Giftköder schwer verletzt

Ein Hund frisst bei einem Spaziergang etwas vom Boden. Danach geht es ihm so schlecht, dass er sofort zum Tierarzt muss. Die Polizei hat eine Vermutung zur Ursache.
Hagenow (dpa/mv) - Ein Hund hat auf einer Grünfläche in Hagenow vermutlich einen ausgelegten Giftköder geschluckt und sich dabei schwer verletzt. Das teilte die Polizei mit. Der dreijährige Australian Shepard nahm nach Angaben seiner Halterin am frühen Montagmorgen etwas vom Boden auf. Daraufhin habe sich bis zum Abend sein Gesundheitszustand rapide verschlechtert, sodass eine sofortige tierärztliche Behandlung erforderlich wurde, so die Polizei.
Hierbei seien mehrere Fremdkörper im Körper des Hundes festgestellt worden, was den Verdacht erhärte, dass es sich um gezielt präparierte Köder gehandelt haben könnte. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der Köder vermutlich auf den Grünflächen der Theodor-Fontane-Straße in Hagenow (Landkreis Ludwigslust-Parchim). Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein.