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Mecklenburg-Vorpommern Klinik verlangt Negativ-Test auch von geimpften Besuchern

Eine Lösung wird auf eine Testkassette eines Corona-Schnelltests aufgeträufelt. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Neubrandenburg (dpa/mv) - Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg verlangt auch von vollständig geimpften und genesenen Besuchern ihrer Patienten einen negativen Schnelltest. "Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum hält unabhängig von der aktualisierten Corona-Landesverordnung an seiner bewährten Strategie für das Betreten des Krankenhauses fest", teilte der Maximalversorger am Donnerstag mit.

"Jeder stationäre Patient kann eine Besuchsperson festlegen, die einmal täglich für eine Stunde zu Besuch kommen darf." Sowohl Besucher als auch Begleitpersonen müssten einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden ist. "Dabei gelten auch weiterhin keine Ausnahmen für geimpfte und genesene Personen", betonte eine Sprecherin. Dies geschehe zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter. Die Entscheidung beruhe auch auf der Erfahrung im Haus, dass Geimpfte und Genesene wieder erkranken und andere infizieren könnten.

Andere große Krankenhäuser sind lockerer. In den Helios Kliniken in Schwerin müssen nach Worten eines Sprechers Geimpfte und Genesene keinen Corona-Test vorlegen. Am Universitätsklinikum Rostock werden bislang gar keine Tests von Besuchern verlangt, wie eine Sprecherin sagte. Erst vom kommenden Montag an gelte die sogenannte 3-G-Regel. Sie erlaubt den Zutritt für Geimpfte, Genesene, Getestete.

© dpa-infocom, dpa:210819-99-898944/2

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