Mecklenburg-VorpommernMehr Geld für Beamte - Tarifabschluss wird übertragen

Die Beamten und Richter bekommen ab April mehr Geld - so wie die Angestellten des Öffentlichen Dienstes. Dazu ist ein Gesetz nötig.
Schwerin (dpa/mv) - Die Beamten und Richter in Mecklenburg-Vorpommern bekommen von April an mehr Geld. Das Finanzministerium und die Gewerkschaften einigten sich darauf, den im Februar erzielten Tarifabschluss für die Angestellten des Öffentliches Dienstes auf die Beamten und Richter zu übertragen, wie beide Seiten mitteilten.
Demnach steigt die Besoldung zum 1. April um 2,8 Prozent, mindestens aber um 100 Euro. Eine weitere Anhebung um zwei Prozent ist zum 1. März 2027 vorgesehen. Eine weitere Steigerung um ein Prozent erfolgt der Einigung zufolge zum 1. Januar 2028. Die Versorgung der Ruheständler steige entsprechend, hieß es.
Höhere Bezüge auch für Beamte in Ausbildung
Die Anwärterbezüge für Beamte in der Ausbildung steigen den Angaben zufolge zum 1. April um 60 Euro, zum 1. März 2027 noch einmal um 60 Euro und zum 1. Januar 2028 um weitere 30 Euro. Auch dies entspreche dem Tarifabschluss für die Angestellten, teilte die Beamtengewerkschaft dbb mit.
Für die Anhebung der Beamtenbesoldung ist ein Gesetz nötig. Der Gesetzentwurf soll noch im ersten Halbjahr an den Landtag geschickt werden, so das Finanzministerium.