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Mecklenburg-VorpommernRostocker Wohnungsunternehmen Wiro zieht positive Bilanz

19.06.2026, 16:22 Uhr
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Das Rostocker Wohnungsunternehmen Wiro hat das Jahr 2025 mit einem deutlichen Überschuss abgeschlossen. Das ist vor allem einem Einmal-Effekt zu verdanken.

Rostock (dpa/mv) - Das landesweit größte Wohnungsunternehmen, die Rostocker Wiro, hat ihren Überschuss im Vorjahr wegen eines Einmaleffektes deutlich gesteigert. Nach 24,1 Millionen Euro im Jahr 2024 belief sich der Betrag im vorigen Jahr auf rund 41,5 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte.

Der Bilanz-Effekt sei auf die schrittweise Senkung der Körperschaftsteuer ab 2028 zurückzuführen. "Daraus resultierte eine wesentliche Anpassung der latenten Steuern", hieß es. Latente Steuern bilden künftige erwartete Steuerbe- oder -entlastungen ab und werden bilanziell quasi wie Forderungen oder Verbindlichkeiten berücksichtigt.

Als alleinige Gesellschafterin erhält die Stadt Rostock den Angaben zufolge 18,9 Millionen Euro aus dem Bilanzgewinn und damit über zwei Millionen mehr als im Jahr zuvor. Für 2026 rechnet die Wiro dann wieder mit einem niedrigeren Jahresergebnis von voraussichtlich 23,85 Millionen Euro.

Das Unternehmen verwaltete zum Jahresende 2025 39.915 Wohnungen, davon 35.236 eigene Wohnungen. "Unser Ziel ist klar: bezahlbaren Wohnraum sichern und Rostock weiterhin mitgestalten", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung Ralf Zimlich. Die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens bleibe stabil.

Leichter Anstieg der Mietpreise

Die durchschnittliche Kaltmiete gab die Wiro mit 6,72 Euro pro Quadratmeter an. Das war ein Anstieg um 18 Cent im Vergleich zum Jahr 2024. Der Leerstand konnte den Angaben zufolge weiter gesenkt werden und lag bei 0,45 Prozent (2024: 0,85 Prozent).

Die Wiro investierte im Geschäftsjahr 2025 rund 40 Millionen Euro in den Bestand. Davon entfielen etwa 13 Millionen Euro auf Neubauprojekte und elf Millionen Euro auf Modernisierungsmaßnahmen. 2025 wurden 80 Neubauwohnungen fertiggestellt und vermietet.

Quelle: dpa

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