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Niedersachsen & BremenAußergewöhnlich sonniger und milder März in Niedersachsen

30.03.2026, 16:16 Uhr
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Sonnenschein satt: Niedersachsen knackte im März die 190-Stunden-Marke – fast doppelt so viel wie üblich. Bremen gehörte in einer anderen Kategorie zu den Spitzenreitern in Deutschland.

Hannover (dpa/lni) - Der März ist in Niedersachsen außergewöhnlich sonnig, mild und vergleichsweise trocken gewesen. Nach ersten Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurden im Land 190 Sonnenstunden registriert – deutlich mehr als im langjährigen Mittel von 102 Stunden.

Bereits zur Monatsmitte sei der übliche Referenzwert beim Sonnenschein erreicht worden, teilte der DWD mit. Nur in den Jahren 2022 und 2025 habe es im März im Nordwesten noch mehr Sonne gegeben.

März war rund drei Grad wärmer im Vergleich zum langjährigen Mittel

Auch die Temperaturen lagen über dem Durchschnitt: Mit einer Mitteltemperatur von 7,0 Grad sei der Monat insgesamt mild ausgefallen. Das entspreche einer Abweichung von 3,1 Grad im Vergleich zum langjährigen Mittel von 3,9 Grad, hieß es. Vor allem zu Monatsbeginn sei es ungewöhnlich mild gewesen – während gegen Ende kühlere Luftmassen von der Nordsee das Wetter geprägt hätten.

Beim Niederschlag blieb es hingegen unterdurchschnittlich. Laut DWD fielen im März rund 45 Liter pro Quadratmeter und damit fast ein Fünftel weniger als im langjährigen Mittel.

Bremen gehörte im März zu den wärmsten Regionen Deutschlands

In Bremen zeigte sich ein ähnliches Bild: Mit einer Durchschnittstemperatur von 7,5 Grad gehörte die Hansestadt im März zu den wärmsten Regionen Deutschlands. Gleichzeitig blieb es auch dort vergleichsweise trocken, während sich die Sonne mit 200 Stunden etwa doppelt so lange zeigte wie üblich.

Deutschlandweit präsentierte sich der März nach Angaben des DWD insgesamt außergewöhnlich sonnig, sehr mild und niederschlagsarm. Verantwortlich dafür seien mehrere Hochdruckgebiete gewesen, die das Wettergeschehen über weite Strecken geprägt hätten. Erst zum Monatsende habe sich das Wetter spätwinterlich gezeigt.

Quelle: dpa

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