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Niedersachsen & Bremen Bombenentschärfung in Osnabrück: 10.000 Menschen betroffen

Eine entschärfte Fünf-Zentner-Bombe liegt auf einer Palette in Osnabrück. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild

(Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild)

Osnabrück (dpa/lni) - Für die Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg hat in Osnabrück am Sonntagmorgen die Evakuierung des Gefahrenbereichs begonnen. Rund 10.000 Menschen müssen dafür ihre Wohnungen verlassen. "Die Absperrung steht", sagte eine Stadtsprecherin. Nun beginne die Überprüfung, ob sich niemand mehr in den Häusern im Umkreis von etwa einem Kilometer um den Fundort des Blindgängers aufhalte. "Wir hoffen natürlich, dass es schnell geht." Erst danach kann der Kampfmittelbeseitigungsdienst seine Arbeit aufnehmen. In dem Gebiet im Stadtteil Schinkel stehen 1850 Gebäude.

Bis 9.00 Uhr sollten alle Betroffenen das Gebiet verlassen haben. Die Stadt setzte Shuttlebusse ein, die Anwohner, die nicht bei Freunden oder Verwandten unterkamen, in ein Evakuierungszentrum in einem Nachbarstadtteil brachten. Die angrenzende Autobahn 33 ist von der Sperrung nicht betroffen.

Die Stadt war zunächst von zwei Bomben ausgegangen, die entschärft werden müssten. Bei der Überprüfung eines Blindgängers in sieben Metern Tiefe stellte sich dann aber heraus, dass dieser während des Krieges bereits im Boden detoniert war.

© dpa-infocom, dpa:211017-99-626047/2

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