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Niedersachsen & Bremen Bundeswehr bestellt bei Rheinmetall Artilleriegeschosse

Das Logo von Rheinmetall Defence an einer Wand des Verwaltungsgebäudes in Unterlüß. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archivbild

(Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa)

Düsseldorf/Unterlüß (dpa/lni) - Das Rheinmetall-Werk in Unterlüß (Kreis Celle) hat einen Großauftrag von der Bundeswehr bekommen. In dem niedersächsischen Standort des Rüstungskonzerns sollen zunächst 32 000 Artillerie-Geschosse für 107 Millionen Euro hergestellt werden, wie das Unternehmen am Montag in Düsseldorf mitteilte. Der Vertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren, die Lieferung soll noch 2019 beginnen. Zudem gibt es eine Option auf weitere 11 000 155-Millimeter-Geschosse für 37 Millionen Euro.

Die Geschosse haben bei Panzerhaubitzen den Angaben nach eine Reichweite von bis zu 30 Kilometern. Sie werden auch zur Ausbildung und zur Übung eingesetzt, pro Jahr verbraucht die Bundeswehr laut Rheinmetall einige Tausend Stück. Die Lieferung soll eine Munitionscharge ersetzen, die 2009 bestellt wurde.

Das zuständige Beschaffungsamt äußerte sich zufrieden. "Mit dem neuen Artilleriegeschoss bewegt sich die Bundeswehr international auf einem sehr hohen Niveau", sagte der technische Oberregierungsrat Jendrik Wülbern vom Koblenzer Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr.

Mitteilung des Beschaffungsamtes

Mitteilung von Rheinmetall

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