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Niedersachsen & Bremen Gegner der Corona-Maßnahmen wollen in Hannover demonstrieren

Polizisten sichern im November eine Demonstration der Initiative

(Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild)

Hannover (dpa/lni) - Unterstützer der sogenannten "Querdenken"-Bewegung wollen an diesem Samstag erneut ihren Unmut über die Corona-Politik auf die Straße tragen. Auf dem Waterlooplatz in Hannover ist ab 14 Uhr eine Kundgebung angemeldet. Von dort soll ein Protestzug durch die Stadt führen. Die Polizei rechnet mit einer Teilnehmerzahl im unteren vierstelligen Bereich. Sie will die Versammlung mit starken Einsatzkräften begleiten, zumal in der Innenstadt am Samstag weitere Versammlungen angekündigt sind. Als Redner bei "Querdenken 511" hat sich unter anderem der Gründer der Bewegung, Michael Ballweg, angekündigt.

Teile der "Querdenken"-Bewegung wurden im Mai vom niedersächsischen Verfassungsschutz zunächst für zwei Jahre zum Verdachtsobjekt bestimmt. Aufgrund ihrer Merkmale sei sie für rechtsextremistische Organisationen anschlussfähig und weise teilweise Züge verfassungsfeindlichen Denkens auf, heißt es im jüngsten Verfassungsschutzbericht. Immer wieder kam es bei den Demonstrationen zu Übergriffen auf Journalisten. Die Polizei Hannover hat deshalb eine Schutzzone für Medienvertreter eingerichtet.

© dpa-infocom, dpa:210618-99-52066/3

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