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Niedersachsen & Bremen Huntesperrwerk für Wartung trockengelegt

Ein Sportboot fährt durch das Huntesperrwerk. Foto: Carmen Jaspersen/dpa/Archivbild

(Foto: Carmen Jaspersen/dpa/Archivbild)

Das Huntesperrwerk schützt die Wesermarsch vor Sturmfluten. Zurzeit ist eine von zwei Schifffahrtsöffnungen des Bauwerks für eine Wartung trockengelegt. Der Schiffsverkehr muss ausweichen.

Elsfleth (dpa/lni) - Für eine Wartung ist ein Teil des Huntesperrwerkes bei Elsfleth in der Wesermarsch derzeit trockengelegt. Nachdem das Bauwerk bereits von innen gereinigt wurde, werden aktuell die beiden Stemmtore der westlichen Schifffahrtsöffnung mit einer Fläche von 2500 Quadratmetern eingerüstet, wie eine Sprecherin des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mitteilte. Von den Gerüsten aus sollen dann die Tore gereinigt und nachbeschichtet werden. Im Anschluss werden der Betonbau und die Hydraulikanlage der Tore überprüft. Experten des Landesbetriebs erwarten keine größeren Schäden.

Da lediglich die westliche Durchfahrtsöffnung gewartet wird, kann der Schiffs- und Sportbootverkehr durch die östliche Durchfahrtsöffnung des Sperrwerkes geleitet werden. Dadurch muss in der Schifffahrt auf Gegenverkehr geachtet werden. Zudem kann die Überquerung des Sperrwerkes etwa für Ausflügler mit dem Fahrrad oder zu Fuß zeitweise eingeschränkt sein. Die Arbeiten, die bereits Anfang Mai begannen, sollen rund sechs Wochen bis Anfang Juni dauern.

Der östliche Teil des Sperrwerkes soll dann im kommenden Jahr trockengelegt und gewartet werden. Laut NLWKN zählt das 120 Meter breite Huntesperrwerk zu den wichtigsten wasserwirtschaftlichen Anlagen in der Wesermarsch. Seit 1979 schützt das Sperrwerk die Städte Elsfleth und Oldenburg sowie das Umland vor Sturmfluten.

© dpa-infocom, dpa:210519-99-654812/2

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