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Niedersachsen & BremenIHK Niedersachsen sieht auch 2026 keine Entspannung

08.01.2026, 11:08 Uhr
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Bürokratie und geopolitische Umwälzungen belasten Unternehmen. Niedersachsens IHK sieht auch 2026 keine Besserung.

Hannover (dpa/lni) - Die Unternehmen in Niedersachsen stehen nach Einschätzung der Industrie- und Handelskammern vor einem erneut schwierigen Jahr. "Niedersachsens Wirtschaft geht in ein weiteres Jahr stagnierender Konjunkturaussichten", sagte der neue Präsident der Industrie- und Handelskammern in Niedersachsen (IHKN), Gerhard Oppermann.

"Dabei spielen sowohl die geopolitischen Umwälzungen als auch Hürden auf Bundes- und Landesebene wie die überbordende Bürokratieflut, die Unternehmen aller Größen und Branchen hemmt, eine Rolle", sagte Oppermann. "Die Wirtschaft erwartet von der Politik, dass sie die Alarmzeichen erkennt und schnell spürbare Erleichterungen auf den Weg bringt."

Besonderes Augenmerk will der 65-Jährige auf den Wandel der Innenstädte legen. "Insbesondere für den Handel ist es wichtig, nachhaltige Perspektiven zu schaffen", sagte er. "Ein Mix aus Wohnen und Gewerbe, Aspekte von Klimaschutz, aber auch Erreichbarkeit sind der richtige Weg, unsere Städte fit für die Zukunft zu machen."

Oppermann, der bereits Präsident der IHK Hannover ist, hatte zum Jahreswechsel zusätzlich auch das Spitzenamt der Landesarbeitsgemeinschaft der sieben niedersächsischen IHKs übernommen. Das Amt wechselt jährlich zwischen den Mitgliedskammern. 2025 stand Tobias Hoffmann aus Braunschweig an der Spitze der Landes-IHK.

Quelle: dpa

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