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Niedersachsen & Bremen Nach SEK-Einsatz in Salzgitter werden Tote obduziert

Ein Polizeifahrzeug steht vor einem Mehrfamilienhaus in Salzgitter. Foto: Julian Stratenschulte

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Salzgitter (dpa/lni) - Nach einem tödlichen SEK-Einsatz in Salzgitter laufen die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren. Derzeit werden der von der Polizei erschossene Mann und die in seiner Wohnung entdeckte männliche Leiche in der Rechtsmedizin in Hannover obduziert, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Anschließend wollte die Staatsanwaltschaft Braunschweig über den Ermittlungsstand informieren.

Bei dem Einsatz von Spezialkräften (SEK) war am Donnerstagabend ein Mann von der Polizei erschossen worden. Zuvor waren Polizeibeamte nach einem Notruf zu einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Fredenberg gerufen worden. Dort hatte sich der Mann verbarrikadiert. Er bedrohte die Beamten, Spezialeinsatzkräfte stürmten schließlich die Wohnung. Diese waren den Angaben zufolge ebenfalls mit einer Waffe bedroht worden und schossen daraufhin auf den Mann.

Die Polizei durchsuchte anschließend die Wohnung des Mannes in einer benachbarten Straße. Dort fanden die Beamten einen toten Mann. Weitere Einzelheiten waren zunächst unbekannt.

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