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Niedersachsen & Bremen1:1 im Topspiel: 96-Trainer Titz mit Schiedsrichter-Kritik

06.04.2026, 14:08 Uhr
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Hannovers Coach Christian Titz ärgert sich nach dem 1:1 gegen Elversberg über einen Elfmeterpfiff. Das Vertrauen in die Bildgebung ist weg.

Hannover (dpa/lni) - Der Frust über den Schiedsrichter ließ Trainer Christian Titz von Hannover 96 auch nach dem Zweitliga-Topspiel nicht los. Der 55-Jährige kritisierte aus seiner Sicht die Fehlentscheidungen beim 1:1 (1:0) gegen die SV Elversberg, vor allem der Elfmeter zum Ausgleich ärgerte Titz.

"Ich habe das Vertrauen in die Bildgebung verloren. Sie ist einfach nicht mehr das, was sie uns geben sollte", sagte der Coach über die aus seiner Sicht strittige Szene. Der Unparteiische Robert Kampka entschied nach dem Foul von Noel Aseko an Elversbergs Immanuel Pherai in der zweiten Hälfte auf Strafstoß. Zwar gab es einen kurzen VAR-Check, doch der Schiedsrichter selbst sah sich die Szene nicht an.

Vier Punkte auf Rang zwei

Daran störte sich Titz besonders. "Es war ja so gewesen, dass es gar nicht die Nutzung der Bildgebung in meinen Augen gab. Ich würde mir ja wünschen, dass wir sie nutzen. Dass der Schiedsrichter raus geht und sich die Szenen anschaut." Das Spiel hätte so möglicherweise einen anderen Verlauf genommen, meinte Titz.

Das Remis zwischen dem Tabellenfünften Hannover 96 und dem Dritten Elversberg half beiden Clubs nicht weiter. Der Abstand der 96er zum Kontrahenten auf dem Relegationsrang beträgt zwei Punkte. Der zweite Rang, der direkt in die Bundesliga führt, ist vier Zähler von den Niedersachsen entfernt.

Nächstes Spitzenspiel steht bevor

Die Gastgeber waren in der ersten Halbzeit überlegen. Elversberg stand lange sicher in der Abwehr und versuchte es mit wenigen Kontern. "Wir hatten deutlich bessere Torchancen - und speziell in der ersten Halbzeit hätten wir mit einem 2:0 das Spiel ein Stück weit für uns entscheiden können", haderte Titz.

Am kommenden Wochenende steht das nächste Topspiel bevor. Die 96er spielen Samstagabend (20.30 Uhr/Sky) beim Tabellenvierten Darmstadt 98.

Quelle: dpa

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