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Niedersachsen & BremenNordzucker-Chef: Zuckerabgabe "kein wirksames Instrument"

28.05.2026, 12:23 Uhr
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Die geplante Zuckerabgabe soll Übergewicht bekämpfen – doch Nordzucker-Chef Gorissen sieht darin keinen Nutzen für Verbraucher und Krankenkassen.

Braunschweig (dpa/lni) - Der Zuckerhersteller Nordzucker lehnt die vom Bund geplante Zuckerabgabe ab. Eine solche Steuer oder Abgabe sei "kein wirksames Instrument zur Beseitigung von Übergewicht oder Adipositas", sagte Unternehmenschef Lars Gorissen bei der Bilanzvorlage in Braunschweig. "Die Entlastung der Krankenkassen sehen wir hier nicht."

Nach den Plänen der Bundesregierung soll von 2028 an eine Zuckerabgabe eingeführt werden. Hintergrund sind Empfehlungen einer vom Gesundheitsministerium eingesetzten Kommission, die Reformvorschläge vorgelegt hatte. Die Experten schlugen unter anderem eine gestaffelte Steuer auf zuckergesüßte Erfrischungsgetränke wie Limonaden und Colas vor, auch um Krankheitskosten zu verringern.

Wie sich eine solche Maßnahme auf das Geschäft auswirken würde, sei noch nicht abzuschätzen, so der Nordzucker-Chef weiter. Das hänge auch von der konkreten Ausgestaltung ab. "Wie sich das auswirkt auf Nordzucker, muss sich zeigen. Sicherlich wird es aber nicht hilfreich, wenn so etwas kommt."

Quelle: dpa

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