Regionalnachrichten

Niedersachsen & BremenSicherheit, Sprache und Sparen - Was die Bremer CDU fordert

12.03.2026, 15:22 Uhr
Die-Bremer-CDU-Fraktion-fordert-einen-Sparkurs-und-andere-Schwerpunkte

Bremen-App, Bremen-Geld und Bremer Bildung: Welche Schwerpunkte die größte Oppositionsfraktion in den nächsten Jahren im Fokus hat - und wo sie den Rotstift ansetzt.

Bremen (dpa/lni) - Die Bremer CDU-Fraktion möchte mehr Geld in Digitalisierung, Sicherheit und Bildung investieren. "Es geht ganz zentral darum, wie wir eigentlich mit unserem Geld in Bremen umgehen", sagte die CDU-Fraktionsvorsitzende Wiebke Winter. Der Haushalt der rot-grün-roten Regierung für 2026 und 2027 sei ungenügend: Lücken würden gestopft, aber kaum Impulse gesetzt.

Was die CDU-Fraktion fordert

Die größte Fraktion in der Opposition bringt deshalb einen eigenen Haushaltsantrag ein - mit fünf Schwerpunkten:

1. Mehr Geld für Künstliche Intelligenz und Digitalisierung: Die CDU-Fraktion schlägt eine Bremen-App vor, mit der die Bürgerinnen und Bürger online Anträge stellen und sich Behördengänge sparen können.

2. Entlastung junger Familien beim Kauf eines Eigenheims: Mit einem Bremen-Geld soll auf Wunsch der CDU-Fraktion die Grunderwerbssteuer erstattet werden.

3. Mehr Sicherheit: Die CDU-Fraktion möchte Polizei und Staatsanwaltschaft besser ausstatten - mit Technik und Personal.

4. Sprachkenntnisse verbessern: Die CDU-Fraktion bekräftigt ihren Vorschlag, ein Kita-Basisjahr einzuführen. Kinder mit Sprachförderbedarf sollen ein Jahr lang eine Vorschule besuchen, um Deutsch zu lernen.

5. Psychische Gesundheit fördern: Laut CDU-Fraktion sollen mehr Schulpsychologen Kinder und Jugendliche begleiten und sich ihrer psychischen Probleme annehmen.

Wo die CDU-Fraktion sparen möchte

Finanzpolitiker Jens Eckhoff (CDU) rechnet mit Kosten von rund 70 bis 90 Millionen Euro. Dafür soll aus seiner Sicht an anderer Stelle gespart werden: So fordert die Opposition schon lange, die Freikarte für Kinder und Jugendliche zu streichen. Die CDU-Fraktion würde außerdem weniger Geld für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und für den Klinikverbund Gesundheit Nord ausgeben.

Quelle: dpa

Regionales