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Niedersachsen & BremenZunächst kein 2G plus im niedersächsischen Landtag

12.01.2022, 11:57 Uhr

Hannover (dpa/lni) - Anders als im Bundestag ist eine 2G-plus-Regel im niedersächsischen Landtag derzeit nicht geplant. Künftig soll im Landesparlament in Hannover eine FFP2-Maskenpflicht gelten, wie ein Sprecher am Mittwoch sagte. Derzeit dürfen auch nicht gegen das Coronavirus geimpfte Menschen den Landtag betreten, müssen dann allerdings einen negativen Corona-Test vorweisen. In der übernächsten Woche kommen die Parlamentarier zum ersten Mal im neuen Jahr zusammen.

Doppelt geimpft oder genesen reicht unterdessen ab jetzt im Bundestag nicht mehr aus. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) setzt an diesem Mittwoch eine neue Allgemeinverfügung mit 2G-plus-Regeln für das Parlament in Kraft - "angesichts der Infektionsgefahren durch die hochansteckende Omikron-Variante" und in Absprache mit den Fraktionen, wie der Bundestag am Dienstag mitgeteilt hatte.

Für die 736 Bundestagsabgeordneten, ihre Mitarbeiter und andere Beschäftigte des Parlaments bedeuten die neuen Regeln konkret: Wer nur doppelt geimpft oder genesen ist, braucht einen zusätzlichen negativen Test für den Zutritt zum Plenarsaal oder zu Ausschusssitzungen. Geboosterte oder Genesene mit doppelter Impfung brauchen diesen nicht. Außerdem müssen im Bundestag ab sofort FFP2-Masken getragen werden - OP-Masken reichen nicht mehr aus. Abgeordnete, die weder geimpft noch genesen sind, können die Sitzungen weiterhin von der Tribüne aus verfolgen - aber auch dort ab jetzt nur noch, wenn sie einen aktuellen negativen Test vorlegen.

Quelle: dpa

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