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Nordrhein-WestfalenAutobahnen und Bahn voll – Tipps für entspannte Kurztrips

22.05.2026, 05:02 Uhr
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Pfingsten steht vor der Tür: ADAC und Bahn erwarten volle Straßen und Züge. Wann man am besten losfahren sollte - und welche Strecken besonders stauträchtig sind.

Köln (dpa/lnw) - Erst ein langes Wochenende für alle, dann sogar noch ein Tag Mini-Ferien für die Schüler in NRW. Das Pfingst-Wochenende ist die nächste Gelegenheit für einen Kurzurlaub. Denn nach dem arbeitsfreien Pfingstmontag bleiben am Dienstag die Schulen landesweit geschlossen. Auf den Autobahnen und bei der Bahn dürfte es viel Reiseverkehr geben. Vor allem am Freitagnachmittag und noch einmal beim Rückreiseverkehr am Dienstag rechnet der ADAC mit Staus.

Wann sollte ich am besten mit dem Auto losfahren?

Wer unbedingt am Freitag (22. Mai) in den Kurzurlaub starten will, sollte nach Möglichkeit schon am Morgen oder Vormittag losfahren: "Bis 12 Uhr kommt man relativ gut durch oder am Abend nach 18 Uhr", sagt ADAC-Sprecher Thomas Müther. Für Familien mit schulpflichtigen Kindern ist der frühe Start aber natürlich keine Option.

Wer nur einen Tagesausflug plant, kommt am Pfingstsonntag laut ADAC am besten durch. Auf den Autobahnen dürfte dann spürbar weniger los sein. Lediglich auf den Ausfallstraßen der Städte in die Naherholungsgebiete rechnet der Automobilclub mit mehr Betrieb.

Wann gibt es die meisten Staus?

Richtig voll wird es auf den Autobahnen den Prognosen zufolge - wie eigentlich immer - am Freitagnachmittag. Laut ADAC kommen dann Berufsverkehr, Freizeitverkehr und zusätzlicher Reiseverkehr zusammen. Die Autobahn GmbH spricht vom ersten großen "Belastungstest", wenn am Nachmittag der Berufsverkehr auf die einsetzende Reisewelle trifft.

Auch am Samstagvormittag sieht der ADAC für die Zeit von 10.00 bis 15.00 Uhr noch ein erhöhtes Staupotenzial. Die Autobahn GmbH erwartet in ihrem bundesweiten Ausblick ebenfalls für Samstag ein hohes Verkehrsaufkommen.

Am Pfingstmontag wird eine erste Rückreisewelle erwartet. Der ADAC geht in NRW von einer moderat steigenden Staugefahr ab dem Mittag vor allem rund um Köln aus. Gute Nerven bräuchten Reisende auf dem Rückweg nach NRW aber auf den Autobahnen aus Richtung Nord- und Ostsee, also A1, A2, A7 oder aus den Niederlanden A12/A3.

Welche Strecke sollte ich mit dem Auto meiden?

Der ADAC betrachtet in NRW die A1 (Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg), die A2 (Oberhausen - Dortmund - Hannover) und die A3 (Köln - Oberhausen - Emmerich) als potenzielle Staustrecken. Gerade auf dem Kölner Autobahnring, in den Bereichen Oberhausen/Duisburg (A3/A40, Kreuz Kaiserberg) und Bochum/Herne/Recklinghausen (A43) sowie am Kamener Kreuz (A1) und auf der Wuppertaler Stadtautobahn (A46) drohten Staus und stockender Verkehr.

Bei Stau abfahren oder nicht?

Runter oder nicht? Diese Frage stellen sich Autofahrer immer wieder, wenn es auf der Autobahn stockt. Die Autobahn zu verlassen und über Landstraßen zu fahren, bringt laut ADAC nur selten einen Vorteil. Ausweichstrecken seien schnell verstopft, und an Ampeln gebe es lange Staus. Navigationssysteme böten zwar Alternativrouten an. Der prognostizierte Zeitgewinn betrage aber meist nur wenige Minuten, und die Lage auf der Alternativstrecke könne sich innerhalb kürzester Zeit verschlechtern.

Wie voll wird es bei der Bahn?

Auch in den Zügen wird die Reisewelle spürbar sein. "Hauptreisetage über Pfingsten werden Freitag und Pfingstmontag sein", sagte ein Bahnsprecher. Vor allem auf den Hauptstrecken zwischen den Großstädten rät die Bahn zu einer Sitzplatzreservierung.

Wer spontan ist und kurzfristig mit der Bahn verreisen will, kann versuchen, eines der neu eingeführten Tickets zum Last-Minute-Sparpreis zu bekommen. Am vergangenen Wochenende seien 77.000 dieser Tickets verkauft worden, sagte der Sprecher.

Quelle: dpa

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