Nordrhein-WestfalenBochums Rösler ändert die Startelf: "Es wird Wechsel geben"

Nach der Niederlage in Düsseldorf hat Uwe Rösler seinem VfL Bochum "kollektives Versagen" vorgeworfen. Das sollen am Samstagabend gegen den 1. FC Kaiserslautern auch Stammspieler zu spüren bekommen.
Bochum (dpa/lnw) - Fußball-Zweitligist VfL Bochum ist auf Wiedergutmachung aus. Nach der 1:2-Niederlage in Düsseldorf mit einer der schwächsten Saisonleistungen wollen die Revierfußballer ihre Fans versöhnen. Die Gelegenheit dazu bietet sich im mit 26.000 Zuschauern ausverkauften Samstagabendspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern (20.30 Uhr/RTL und Sky). Trainer Uwe Rösler kündigt resolut Veränderungen in der Startelf an.
"Ich bin ein Trainer, der nach Leistung aufstellt, die Leistung in Düsseldorf hat nicht gestimmt - und darum wird es Wechsel geben", sagte Rösler auf der heutigen Pressekonferenz. Namen wollte er allerdings nicht nennen. "Die Zuschauer kommen ins ausverkaufte Stadion und gucken jetzt ganz genau, was passiert - da dürfen wir auf keinen Fall passiv sein."
Hofmann: "Wir sind im Abstiegskampf"
"Kollektives Versagen", hatte Rösler der Mannschaft nach der Niederlage in Düsseldorf vorgeworfen und explizit sein Mitgefühl für die 10.000 mitgereisten Fans formuliert. Bochums Führungsspieler Philipp Hofmann hatte hinterher gemahnt: "Wir sind immer noch im Abstiegskampf - keiner soll von irgendwas anderem träumen."
Zehn Spiele vor dem Saisonende haben die Bochumer vier Punkte Vorsprung vor dem Relegationsplatz. Gegen Kaiserslautern fällt der schnelle Flügelstürmer Gerrit Holtmann wegen eines Muskelfaserrisses aus.