Nordrhein-WestfalenBrand in Entsorgungsbetrieb in Krefeld gelöscht

In einem Entsorgungsunternehmen am Krefelder Rheinhafen brennen über mehrere Stunden 700 Tonnen Metallschrott. Die Löscharbeiten der Feuerwehr sind inzwischen abgeschlossen.
Krefeld (dpa/lnw) - Nach einem stundenlangen Einsatz hat die Feuerwehr einen Brand in einem Entsorgungsbetrieb in Krefeld gelöscht. In dem Betrieb am Rheinhafen waren am Mittwochabend rund 700 Tonnen Metallschrott in Brand geraten. Erst am Donnerstagnachmittag seien die Löscharbeiten beendet worden, teilte die Feuerwehr mit.
Die Einsatzkräfte waren nach eigenen Angaben nur mühsam vorangekommen, weil der Metallschrott mit Baggern auseinandergezogen werden musste. Die Baggerfahrer mussten demnach wegen starken Rauchs immer wieder pausieren.
Drei Mitarbeiter bei Löschversuchen verletzt
Drei Mitarbeiter des Recyclingunternehmens hätten bei Löschversuchen Rauchgase eingeatmet und seien leicht verletzt ins Krankenhaus gekommen. Die Brandursache ist bisher unbekannt. Bis zu 150 Feuerwehrleute waren in dem Industriegebiet im Einsatz.
Wegen des zunächst starken Rauchs hatte die Feuerwehr am Mittwochabend einen Alarm auf Warn-Apps ausgelöst. Anwohnerinnen und Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen lassen und sich nicht im Freien aufhalten.
Zweiter Brand innerhalb weniger Monate
Schadstoffmessungen hätten aber keine Grenzwertüberschreitungen ergeben, so dass die Warnung der Bevölkerung am Mittag aufgehoben worden sei.
Bereits im Dezember waren in dem betroffenen Recyclinghof rund 800 Tonnen geschredderter Metallschrott in Brand geraten und hatten einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst.