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Nordrhein-WestfalenBrand in Entsorgungsbetrieb in Krefeld unter Kontrolle

07.05.2026, 08:22 Uhr
Bei-dem-Brand-von-rund-700-Tonnen-Metallschrott-kam-es-zu-einer-starken-Rauchentwicklung
(Foto: Vincent Kempf/dpa)

In einem Entsorgungsunternehmen am Krefelder Rheinhafen brennen über mehrere Stunden 700 Tonnen Metallschrott. Die Löscharbeiten der Feuerwehr sind inzwischen fast abgeschlossen.

Krefeld (dpa/lnw) - Die Feuerwehr hat einen Brand in einem Entsorgungsbetrieb in Krefeld nach einem mehrstündigen Einsatz in der Nacht unter Kontrolle. Es sei inzwischen kaum noch zu sehen, dass es dort gebrannt habe, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit. Seit etwa 19.00 Uhr am Mittwochabend brannten in dem Betrieb am Rheinhafen rund 700 Tonnen Metallschrott.

Mit dem Ende der Löscharbeiten sei in den kommenden zwei Stunden zu rechnen, so der Sprecher. Die Einsatzkräfte waren nach eigenen Angaben nur mühsam vorangekommen, weil der Metallschrott mit Baggern auseinandergezogen werden musste. Die Baggerfahrer mussten demnach aufgrund starker Rauchentwicklung immer wieder pausieren.

Drei Mitarbeiter bei Löschversuchen verletzt

Bei dem Brand hatten drei Mitarbeiter des Recyclingunternehmens bei Löschversuchen Rauchgase eingeatmet und wurden leicht verletzt - zwei kamen ins Krankenhaus. Die Brandursache ist bisher unbekannt. Bis zu 150 Feuerwehrleute waren in dem Industriegebiet im Einsatz.

Wegen der zunächst starken Rauchentwicklung hatte die Feuerwehr am Mittwochabend einen Alarm auf Warn-Apps ausgelöst. Anwohnerinnen und Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen und sich nicht im Freien aufhalten. Am frühen Morgen gebe es nur noch eine Geruchsbelästigung, sagte der Sprecher. Nach bisherigen Messungen gebe es keine Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung.

Zweiter Brand innerhalb weniger Monate in betroffenem Betrieb

Bereits im Dezember waren in dem betroffenen Recyclinghof rund 800 Tonnen geschredderter Metallschrott in Brand geraten und hatten einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst.

Quelle: dpa

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