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Nordrhein-WestfalenZeitreise zu den Dinosauriern – Erlebniswelt öffnet

25.03.2026, 18:10 Uhr
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Die Dinos sind los: In Königswinter können Besucher schon bald in die Zeit von vor 67 Millionen Jahren eintauchen. Auf vielen Leinwänden erwachen dort Dinos zum Leben.

Königswinter (dpa/lnw) - Auf eine Reise in die Zeit der Dinosaurier können Besucher ab kommenden Wochenende in Königswinter bei Bonn gehen. In einer Ausstellungshalle, in der einst ein großes Aquarium war, öffnet ab Samstag die Erlebniswelt "DinoXperience".

Auf 2.000 Quadratmeter können Besucher durch Ausgrabungsstätten und wissenschaftliche Labore wandern – immer begleitet von interaktiven Elementen wie KI-generierten Videos und Mitmach-Stationen.

"Das Besondere ist, dass wir hier Wissenschaft und Spaß zusammenbringen", sagt Armin Schmitt, der das Projekt als Paläontologe wissenschaftlich begleitet hat. Auf den ersten Blick sehe das zwar nicht immer so aus, aber die Erlebniswelt vermittele Kindern ein Verständnis für lang andauernde Prozesse und das Lebensumfeld der Dinosaurier.

Für ein junges Publikum - aber nicht zu jung

Für Kinder ab acht Jahren sei die Erlebniswelt besonders geeignet. "Die Kinder können sich dann richtig in diese Szenen hineinversetzen und mit der Geschichte mitfiebern", meint Schmitt.

Zu jung sollte das Publikum jedoch nicht sein: Manche Stellen zeigen auch blutrünstigere Bilder. Besucher werden aber entsprechend vorgewarnt und haben auch die Möglichkeit, Räume zu überspringen.

Vom Drachenfels zum Dino-Mythos

Dass in Königswinter ein Ort der Dinos entsteht, hat auch mit dem berühmten Drachenfels-Mythos der Stadt zu tun. "Wir wollten die Historie der Stadt mit den Drachen und auch den Vulkanismus hier in der Region einbinden und so sind wir auf die Dinosaurier gekommen", sagt Janine Jaensch, Vorstand der Edutain AG, die die Erlebniswelt entwickelt hat.

Dabei sei auch versucht worden, das bestehende Gebäude so gut wie möglich zu nutzen. Darin war bis Ende 2022 das Aquarium Sea Life untergebracht. Überbleibsel aus dieser Zeit wurden mit in das Ausstellungskonzept aufgenommen. So verwandelte sich zum Beispiel der Untersee-Tunnel in einen Bereich für Meeresdinosaurier.

Quelle: dpa

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