Nordrhein-WestfalenSchwerverletzter nach mutmaßlicher Explosion gestorben

Eine gemeldete Explosion und Hilferufe lösen einen Großeinsatz aus – auf einer alten Bahntrasse findet die Feuerwehr einen Schwerverletzten. Noch am Abend stirbt er - was sind die Hintergründe?
Gladbeck (dpa/lnw) - Der Mann, der am Mittwoch bei einer mutmaßlichen Explosion in Gladbeck (Kreis Recklinghausen) schwer verletzt wurde, ist noch am Abend gestorben. Das teilte die Polizei mit. Der Mann werde obduziert. Zu den Hintergründen gebe es vorerst keine weiteren Auskünfte, sagte ein Sprecher.
Die Feuerwehr in Gladbeck hatte den Mann auf einer schwer zugänglichen ehemaligen Bahntrasse gefunden. Die Einsatzkräfte seien mit dem Stichwort "Explosion" alarmiert worden, teilte die Feuerwehr am Mittwochabend mit. Zeugen hätten danach Hilferufe gemeldet. Wegen des Alarmstichwortes rückten zahlreiche Kräfte aus.
Ein Notarzt und die Besatzung zweier Rettungswagen übernahmen die medizinische Versorgung des Verletzten. Ein ebenfalls alarmierter Rettungshubschrauber kam nicht zum Einsatz. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er laut Polizei starb.