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Nordrhein-WestfalenProkurdische Demo in Dortmund mit 4.500 Menschen

23.01.2026, 21:22 Uhr
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Erneut demonstrieren Menschen gegen den Krieg in Nordsyrien. Diesmal bleibt es ruhig in Dortmund. Auch in Bonn war eine Kundgebung geplant.

Dortmund (dpa/lnw) - In Dortmund haben laut Polizei rund 4.500 Menschen gegen den Krieg in Nordsyrien und Gewalt gegen die Zivilbevölkerung demonstriert. Das Thema der Kundgebung "mit Bezug zu kurdischen Anliegen" in Dortmund war einer Polizeisprecherin zufolge: "Gegen die Gewalt im Iran und in Syrien und gegen die Gewalt gegen die Zivilbevölkerung". Die Versammlung sei insgesamt friedlich und störungsfrei verlaufen. Zunächst war die Polizei von 1.500 Teilnehmern der Demonstration ausgegangen.

Auch in Bonn war eine prokurdische Demo angemeldet worden – zum Thema "Angriff auf Kurden in Syrien". Wegen der Lage in Syrien und dem Konflikt zwischen syrischen Regierungstruppen und den kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) hatten schon in den vergangenen Tagen mehrere Tausend Menschen bundesweit demonstriert.

Am Dienstag war es am Rande einer prokurdischen Demo in Dortmund unter dem Motto "Gegen das Töten von Unschuldigen, Zivilisten und Kindern" mit etwa 4.000 Teilnehmenden zu Ausschreitungen gekommen. Sieben Polizisten waren verletzt worden. Für Freitag hatte die Polizei daher "einen verstärkten Kräfteansatz" angekündigt.

Quelle: dpa

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