Nordrhein-WestfalenSchweinepest in NRW: Erster Nachweis im Hochsauerlandkreis

Für einen bei Schmallenberg entdeckten Wildschwein-Kadaver bestätigt sich der ASP-Verdacht. Für den Fundort galten bereits zuvor besondere Schutzmaßnahmen.
Düsseldorf/Arnsberg (dpa/lnw) - Im Hochsauerlandkreis gibt es einen ersten Nachweis für die Afrikanische Schweinepest, kurz ASP. Nach Angaben des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministeriums ist in Störmecke bei Schmallenberg ein toter Frischling entdeckt worden. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat bei dem Wildschwein-Kadaver den Verdacht auf ASP bestätigt, wie das Land am Abend mitteilte.
Im Juni 2025 waren die ersten an ASP verendeten Wildschweine bei Kirchhundem im Kreis Olpe entdeckt worden. Es folgten 345 positiv getestete Tiere in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein. Neben diesen beiden Kreisen wurde auch der benachbarte Hochsauerlandkreis als Sperrzone II ausgerufen, für die besondere Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinpest gelten.