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Nordrhein-Westfalen Tarifeinigung im Schlosserhandwerk NRW erzielt

Ein Metallbauer bei der Arbeit. Foto: Kirsten Neumann/dpa-tmn/Symbolbild

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Düsseldorf (dpa/lnw) - Die knapp 60.000 Beschäftigen im NRW-Schlosserhandwerk erhalten ab dem 1. November mehr Geld. Die IG Metall und der Arbeitgeberverband Fachverband Metall einigten sich in der dritten Verhandlungsrunde auf einen Tarifabschluss, wie beide Seiten am Donnerstag mitteilten. Zum 1. November steigen die Löhne und Gehälter demnach um 2,8 Prozent und zum 1. November 2022 um weitere 2,2 Prozent.

Für die Unternehmen seien die Belastungen durch den Abschluss "grenzwertig", sagte der Vorsitzende der Tarifkommission der Arbeitgeber, Rudolf Schwarte. "Für einige Unternehmen wird es eine Herausforderung sein, diese zusätzlichen Kosten zu kompensieren." Doch sichere der Tarifabschluss für die kommenden 24 Monate eine Kalkulierbarkeit der Löhne. Deshalb könne das Metallhandwerk insgesamt damit leben.

Der Verhandlungsführer der IG Metall NRW, Patrick Loos, lobte den Abschluss. "Das Ergebnis passt zur differenzierten Lage im Schlosserhandwerk. Viele Betriebe der Branche gehören zu den Corona-Gewinnern, andere mussten sich mit Finanzhilfen über Wasser halten." Dem trage die Einigung Rechnung.

© dpa-infocom, dpa:211007-99-514855/2

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