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Nordrhein-WestfalenTodesangst: Münsteraner wegen Vergewaltigungen angeklagt

12.02.2026, 03:32 Uhr
Der-Eingang-am-Landgericht-Muenster

Mit Machete und vermeintlicher Pistole soll ein Mann Frauen in Todesangst versetzt haben. Auch bei seiner Festnahme hatte der Angeklagte Waffen dabei. Das Landgericht arbeitet die Fälle jetzt auf.

Münster (dpa/lnw) - Wegen des Vorwurfs von Vergewaltigungen unter Todesangst steht ab heute (9.00 Uhr) ein 35-Jähriger vor dem Landgericht Münster. Der Münsteraner soll mit vorgehaltener Machete im vergangenen Jahr mehrere Frauen vergewaltigt haben. Darunter war im August eine Frau in ihrem Massagesalon und im September eine Prostituierte in einer Wohnung.

Angeklagt ist der Mann wegen Vergewaltigungen und Verstoßes gegen das Waffengesetz. In beiden Fällen soll der Münsteraner die Frauen mit Gewaltandrohung zum Sex gezwungen haben. Neben dem großen Messer hatte er im Fall der Prostituierten noch einen Gegenstand dabei, der wie eine Pistole aussah. Auch bei seiner Festnahme im Oktober führte er die Machte und eine Schreckschusspistole bei sich. Eine Erlaubnis dafür hatte er nicht.

Das Gericht hat bis zum 19. März sieben weitere Verhandlungstermine angesetzt.

Quelle: dpa

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