Rheinland-Pfalz & SaarlandLandesamt zieht positive Bilanz nach landesweitem Warntag

Nach dem Warntag in Rheinland-Pfalz wertet das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz zahlreiche Hinweise aus. Insgesamt gab es knapp 450 Rückmeldungen. Vereinzelt wurden auch Probleme gemeldet.
Mainz (dpa/lrs) - Nach dem zweiten Landesweiten Warntag am 12. März zieht das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (LfBK) eine positive Gesamtbilanz. Der Probe-Alarm habe erneut wichtige Informationen zur Verbesserung der Alarmsysteme geliefert, sagte Innenminister Michael Ebling (SPD) einer Mitteilung des LfBK zufolge. Bislang seien knapp 450 Rückmeldungen zum Warntag von Bürgerinnen und Bürgern und den Kommunen eingegangen.
Neben heulenden Sirenen waren am Warntag auch laut schrillende Handys zu hören. Dort wurde etwa der Text angezeigt: "Probewarnung in Rheinland-Pfalz - Es besteht keine Gefahr". Vereinzelt seien die Warnungen über verschiedene Kanäle jedoch verspätet eingetroffen, hieß es. "Viele Hinweise erreichten uns auch bezüglich der kommunalen Warnmittel, hier vor allem die Sirenen", sagte LfBK-Präsident René Schubert. Die Rückmeldungen würden nun den Kommunen zugeordnet und an diese weitergegeben.
Der landesweite Warntag wurde in Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr zum ersten Mal veranstaltet. Er ergänzt jeden zweiten Donnerstag im März den bundesweiten Warntag im Herbst. Vergangenes Jahr hatten sich neben dem Land rund 40 Landkreise, kreisfreie Städte und Verbandsgemeinden beteiligt. Landespolitiker und Katastrophenschützer waren damals zufrieden gewesen mit dem Probe-Alarm. Der nächste bundesweite Warntag findet am 10. September statt.