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Rheinland-Pfalz & Saarland Landesregierung stellt Entwurf "Gigabit-Strategie" vor

Illustration einer virtuellen Tastatur. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

(Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild)

Mainz (dpa/lrs) - Die rheinland-pfälzische Landesregierung will allen Bürgern bis 2025 gigabitfähige Glasfaser-Anschlüsse bieten. Den Entwurf ihrer sogenannten Gigabit-Strategie stellen Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz (beide SPD) heute um 12.45 Uhr in Mainz nach dem 3. Treffen des Netzbündnisses vor. Dabei geht es auch um die nächsten Ausbaufortschritte, Investitionen und Förderprogramme.

In dem 2017 gegründeten Bündnis sind regionale und überregionale Telekommunikationsunternehmen, der Digital-Verbände sowie die kommunalen Spitzenverbände vertreten. Die Ausbaufortschritte auf dem Weg zur "Gigabit-Gesellschaft" werden jährlich in einem Bericht dokumentiert, den der TÜV Rheinland erstellt.

Der dritte Bericht wurde bereits Anfang Dezember vorgestellt. Danach wird in neun Landkreisen an einem flächendeckenden Ausbau mit Glasfaser gearbeitet. Und die ersten vier Kreise haben bereits eine flächendeckende Verfügbarkeit mit schnellem Internet der Bandbreite von mindestens 50 Megabit pro Sekunde (MBit/sec) erreicht. Das Investitionsvolumen für alle 24 Breitband-Projekte in den Landkreisen liegt nach Angaben des Innenministeriums bei 458 Millionen Euro, davon 121,3 Millionen aus Landesmitteln.

Ende 2018 verfügten 85,8 Prozent der Haushalte in Rheinland-Pfalz über eine Bandbreite von mindestens 50 MBit/sec. Bundesweit liegt dieser Wert bei 87,8 Prozent. Nachholbedarf gibt es noch auf dem Land, wo die Abdeckung mit 50 MBit/sec 64,2 Prozent erreichte (bundesweit 64,1 Prozent).

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