Rheinland-Pfalz & SaarlandLandesweiter Warntag in Rheinland-Pfalz am Donnerstag

Morgen wird es in Rheinland-Pfalz gegen 10 Uhr wieder laut, wenn Handys schrillen und Sirenen heulen. Was man zum zweiten landesweiten Warntag wissen muss.
Koblenz (dpa/lrs) - Nicht erschrecken, dies ist eine Übung: Am morgigen Donnerstag probt das Land Rheinland-Pfalz erneut für den Ernstfall und versendet landesweit einen Probealarm über seine Notfallsysteme. Das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz überprüft damit seine Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle. Es ist nach 2025 der zweite rheinland-pfälzische Warntag, der die technischen Abläufe unter realistischen Bedingungen testen soll.
Der Probealarm wird gegen 10 Uhr über das sogenannte Modulare Warnsystem ausgelöst werden, wie das Landesamt mitteilte. Dadurch informieren etwa Warn-Apps wie "NINA" und "Katwarn" die Menschen. Handys schrillen laut, wenn auf dem Bildschirm eine Warnung durch den Mobilfunkdienst "Cell Broadcast" erscheint. Gegen 10.45 Uhr soll dann die Entwarnung folgen. Zum ersten Mal werde diese auch über "Cell Broadcast" verschickt, hieß es.
Zweiter landeseigener Warntag
"Der landesweite Warntag hilft uns, unsere technischen Abläufe zu überprüfen, Warnmittel weiter zu verbessern und zugleich die Menschen im Land mit den Warnsignalen vertraut zu machen", erklärte Innenminister Michael Ebling (SPD). Wenn ihnen die Abläufe der Warnung vertraut seien, könne man im Ernstfall besser reagieren.
Der landeseigene Warntag wurde im vergangenen Jahr erstmals durchgeführt. Er ergänzt jeden zweiten Donnerstag im März den bundesweiten Warntag im Herbst. Vergangenes Jahr hatten sich neben dem Land rund 40 Landkreise, kreisfreie Städte und Verbandsgemeinden beteiligt. Damals zog man im Landesamt ein positives Fazit.