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Baden-WürttembergTennis-Turnierdirektor kritisiert Stadt Stuttgart

14.06.2026, 12:13 Uhr
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Turnierdirektor Edwin Weindorfer sieht die Stadt Stuttgart als "absolutes Schlusslicht" bei der Unterstützung für das Tennis-Turnier. Warum er von der Stadt mehr erwartet.

Stuttgart (dpa/lsw) - Turnierdirektor Edwin Weindorfer fordert von der Stadt Stuttgart ein stärkeres Engagement für das Rasen-Tennisevent auf dem Weissenhof. "Meine Kritik erfolgt nur deswegen, weil ich weiß, was die anderen Städte in Europa für solche Events bezahlen", sagte Weindorfer, der das Turnier mit seiner Vermarktungsagentur emotion veranstaltet. "Da ist die Stadt Stuttgart für mich absolutes Schlusslicht."

Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) wird am heutigen Final-Tag als Zuschauer bei den Boss Open erwartet. Im Rahmen des Besuchs solle ein Gespräch mit ihm geführt werden.

Weindorfer spricht von "Werbewert von über 20 Millionen"

Die Unterstützung müsse nicht so hoch sein wie in Städten wie Hamburg und München, meinte Weindorfer. Es sei ihm wichtig, "ein faires Gespräch" zu führen und in der Stadt Stuttgart, "wo wir einen Werbewert von über 20 Millionen allein medial einspielen", geschätzt zu werden, so der Turnierdirektor.

Auf Anfrage der "Stuttgarter Zeitung" und der "Stuttgarter Nachrichten" hatte Oberbürgermeister Nopper in der Turnier-Woche auf die Kritik von Weindorfer reagiert. Das Tennis-Turnier habe eine starke Imagewirkung für die Stadt, sagte Nopper zwar, "aber in schwierigen Zeiten, in denen in nahezu allen Bereichen Streichungen vorgenommen werden mussten, konnten wir dieses Turnier leider nicht vor spürbaren Kürzungen verschonen". Was im Umfeld "ohne größeren finanziellen Einsatz" möglich sei, werde man möglich machen.

Quelle: dpa

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