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Rheinland-Pfalz & SaarlandMinister Ebling und Eder besuchen beschädigte Pipeline

13.03.2026, 13:51 Uhr
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Zwei Tage nach der Beschädigung einer Diesel-Pipeline durch Unbekannte im Hunsrück ist das Ausmaß der Umweltschäden weiter nicht geklärt. Der Vorfall ruft jetzt mehrere Ministerien auf den Plan.

Wiebelsheim (dpa/lrs) - Nach der Beschädigung einer unterirdischen Diesel-Pipeline im Industriepark in Wiebelsheim (Rhein-Hunsrück-Kreis) ist das Ausmaß der Umweltschäden weiter unklar. Wie das Umweltministerium mitteilte, kann die ausgetretene Menge an Dieselkraftstoff bislang nicht abgeschätzt werden. Für den Nachmittag haben Innenminister Michael Ebling (SPD) und Umweltministerin Katrin Eder (Grüne) ihren Besuch angekündigt, um die Schäden in Augenschein zu nehmen.

Am Mittwoch hatten bislang Unbekannte die unterirdische Pipeline beschädigt. Die Polizei geht zum jetzigen Zeitpunkt von einer absichtlichen Manipulation aus, mit der Diesel abgepumpt werden sollte. Die Kriminaldirektion Koblenz hat zur Aufklärung des Falls eine Ermittlungsgruppe eingeleitet.

Nach Angaben der Verwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises war der Kraftstoff bis zur Schließung der Leckage vor allem über einen nahegelegenen Bach abgelaufen. Im Zuge des Vorfalls war es demnach zu Geruchsbelästigungen gekommen. Eine akute Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung habe nicht bestanden, hieß es.

Quelle: dpa

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