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Rheinland-Pfalz & SaarlandPistorius und Schweitzer informieren sich über Drohnenabwehr

09.03.2026, 03:32 Uhr
Im-vergangenen-Dezember-informierte-die-rheinland-pfaelzische-Polizei-schon-einmal-ueber-die-Bekaempfung-von-Drohnen

Immer wieder wurden Drohnen an der US-Airbase Ramstein oder dem Werksgelände des Chemieriesen BASF in Ludwigshafen gesichtet. Was dagegen gemacht werden kann, darum geht es bei einem Termin in Mainz.

Mainz/Koblenz (dpa/lrs) - Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) wird an diesem Montag an gleich zwei Orten in Rheinland-Pfalz Station machen. Am Vormittag (9.45 Uhr) besucht er das Zentrum Innere Führung der Bundeswehr in Koblenz. Am Nachmittag geht es für ihn weiter nach Mainz.

In der Landeshauptstadt wird sich Pistorius am Flugplatz Mainz-Finthen gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer und Innenminister Michael Ebling (beide SPD) über die Drohnenabwehr bei der Polizei Rheinland-Pfalz und die transatlantische Kooperation in diesem Bereich informieren. Die US-Streitkräfte haben in Rheinland-Pfalz wichtige Standorte, vor allem die Airbase in Ramstein.

Von Jamming-Gewehren bis zu Netzwerferpistolen

Die rheinland-pfälzische Polizei hatte im Dezember vergangenen Jahres in Ingelheim schon einmal über ihre Drohnenabwehr informiert. Damals sagte Innenminister Ebling, das Land werde rund 7,0 Millionen Euro in Technik zur Abwehr der bedrohlichen Flugobjekte investieren. Etwa 2,6 Millionen Euro seien bereits in die Hand genommen worden, die übrige Summe werde voraussichtlich 2026 ausgegeben.

Das Geld fließt vor allem in Systeme zur Erkennung, Verifizierung und Abwehr von Drohnen. Dazu gehören hochauflösende Kamerasysteme, sogenannte Jamming-Gewehre zur Blockierung von Funksignalen, Netzwerferpistolen und KI-gesteuerte Zielsysteme zum Abschießen von Drohnen.

Quelle: dpa

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