Rheinland-Pfalz & SaarlandSPD stellt Ministerien vor: Zwei Frauen und drei Männer

Das Kabinettsmitglied mit der längsten Regierungserfahrung bleibt in Rheinland-Pfalz im Amt. Auch sonst gibt es in der neuen Landesregierung bei der SPD keine Überraschungen.
Mainz (dpa/lrs) - Die alten Ministerinnen und Minister der SPD in Rheinland-Pfalz sind auch die neuen - allerdings mit einer Ausnahme. Sozial-, Arbeits- und Digitalisierungsministerin Dörte Schall gehört nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dem neuen Kabinett von Gordon Schnieder (CDU) nicht mehr an. An ihre Stelle rückt Parteichefin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, die bisher auch Fraktionsvorsitzende war.
Clemens Hoch bleibt Wissenenschafts- und Gesundheitsminister. Michael Ebling wechselt nach dpa-Informationen vom Innenministerium an die Spitze des neu konzipierten Hauses für Wirtschaft-, Energie- und Klima. Sven Teuber muss dem Bildungsministerium nach einem Jahr den Rücken kehren und wird Minister für das ebenfalls neu zugeschnittene Ressort für Kommunen, Kultur, Bauen und Wohnen. An der Spitze des Finanzministeriums steht weiter Doris Ahnen. Sie ist das Kabinettsmitglied mit der längsten Regierungserfahrung, seit zwölf Jahren führt sie das Finanzressort.
CDU stellt ihre Minister noch vor - wann ist unklar
Rund sieben Wochen nach der Landtagswahl will SPD-Verhandlungsführer und Noch-Ministerpräsident Alexander Schweitzer die Minister und Ministerinnen der neuen großen Koalition heute am frühen Mittag öffentlich vorstellen. Der Pfälzer gehört dem neuen Kabinett unter dem designierten Ministerpräsidenten Schnieder selbst nicht mehr an, sondern ist wieder Chef der Landtagsfraktion.
Wann die CDU ihre Minister und Ministerinnen vorstellt, war noch unklar. Dem Vernehmen nach ist die Besetzung des umkämpften Bildungsministeriums noch nicht geklärt. Schnieder soll am 18. Mai zum Ministerpräsidenten gewählt werden. Im Anschluss wird traditionell das Kabinett vereidigt.