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Rheinland-Pfalz & SaarlandWieder Reizgas in "Brennpunktschule" – Zwei Tatverdächtige

28.01.2026, 15:49 Uhr
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Erneut rücken Rettungskräfte wegen eines Alarms in Ludwigshafen aus. Der Ort ist bereits von mehreren Einsätzen bekannt. Diesmal hat die Polizei zwei mögliche Täter im Blick.

Ludwigshafen (dpa/lrs) - Nach dem dritten Reizgas-Vorfall an der Karolina-Burger-Realschule plus in Ludwigshafen innerhalb von drei Tagen hat die Polizei zwei Tatverdächtige ausgemacht. "Im Rahmen umfangreicher Ermittlungen" seien ein 14- und ein 15-Jähriger in den Fokus der Sicherheitskräfte geraten, teilten die Behörden in der zweitgrößten Stadt des Bundeslandes mit. "Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an."

Heute waren erneut Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu der Schule gerufen worden, nachdem Reizgas im Gebäude versprüht worden war. "Zwei Schüler klagten über Atembeschwerden und wurden zur weiteren medizinischen Abklärung in Krankenhäuser gebracht", teilte die Polizei mit.

Die Schule ist wiederholt in die Schlagzeilen geraten. Erst im Oktober kam es zu einem Großeinsatz der Polizei, das Gebäude wurde geräumt und durchsucht. Zeugen hatten eine bewaffnete Person gemeldet, gefunden wurde nichts. Im Mai soll eine Schülerin mit einem Messer auf eine Lehrerin losgegangen sein. Innen- und Bildungsministerium hatten vergangene Woche mehr Polizeipräsenz in "Brennpunktschulen" angekündigt, in denen es solche Vorkommnisse gab.

Quelle: dpa

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