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Sachsen-AnhaltBerufsorientierung an Förderschulen wird ausgebaut

03.03.2026, 08:31 Uhr
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Was will oder kann ich werden? Ein Landesprogramm soll Jugendlichen bei der Entscheidungsfindung helfen. Jetzt soll auch mehr Jugendlichen mit Förderbedarf der Schritt ins Berufsleben geebnet werden.

Magdeburg (dpa/sa) - An den Förderschulen in Sachsen-Anhalt wird die Berufsorientierung ausgebaut. Bislang beteiligten sich 72 der insgesamt 97 Förderschulen im Land am Landesberufsorientierungsprogramm Brafo, wie das Arbeits- und Sozialministerium in Magdeburg mit mitteilte. In diesem Jahr seien es 83 Förderschulen und Landesbildungszentren.

"Das ist ein gutes Signal, denn ein inklusiver Arbeitsmarkt beginnt mit inklusiver Berufsorientierung", sagte Arbeitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD). "Dabei dürfen wir niemanden zurücklassen."

Damit das gelingt, wurden zentrale Arbeitsmaterialien in Leichte Sprache übertragen, Absprachen und Austausche intensiviert. Anfahrt, Betreuung und das passende Aufgabenlevel wurden organisiert, wie es weiter hieß.

Das Programm Brafo unterstützt laut Ministerium jährlich rund 11.000 Jugendliche der Klassenstufen 7 bis 9 verschiedener Schulformen bei ihrer beruflichen Orientierung. Sie bekommen Einblicke in Handwerk, Technik, IT und Kreativwirtschaft. Über 2.000 Unternehmen stellen Praktikumsplätze zur Verfügung oder bieten Betriebserkundungen an.

Brafo wird mit Mitteln der Europäischen Union, aus Mitteln der Bundesagentur für Arbeit sowie durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Quelle: dpa

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