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Sachsen-Anhalt Land will Regelstudienzeit verlängern

Studierende nehmen im Hörsaal an einer Vorlesung teil.

(Foto: Daniel Josling/dpa/Symbolbild)

Magdeburg (dpa/sa) - Studierende in Sachsen-Anhalt sollen sich wegen der erheblichen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie mehr Zeit lassen können. Dafür will Wissenschaftsminister Armin Willingmann (SPD) die Regelstudienzeit an den Hochschulen für alle Studierende um ein weiteres Semester verlängern - zum vierten Mal in Folge. Das teilte die Staatskanzlei in Magdeburg am Dienstag nach der Kabinettssitzung mit. Den Entwurf einer entsprechenden Verordnung habe der Minister unterschrieben. Er soll demnach im Februar veröffentlicht werden.

"Nach einem halbwegs normalen Start des Wintersemesters mussten die Studierenden in Sachsen-Anhalt zum Jahresende hin verstärkt mit coronabedingten Einschränkungen ihren Studienalltag bestreiten", sagte Willingmann demnach. Man stehe weiterhin zu dem Versprechen, dass eine durch die Corona-Pandemie verlängerte Studienzeit nicht zulasten der Studierenden gehen dürfe. Seit dem Sommersemester 2020 wurden die Semester pandemiebedingt nicht mehr an die Regelstudienzeit der Studierenden im Land angerechnet.

Auch die Förderhöchstdauer für BAföG-Leistungen soll sich durch die Verlängerung automatisch um ein weiteres Semester verlängern. Studierende müssten gegenüber den Ämtern auch nicht belegen, dass sich die Pandemie nachteilig auf ihren Studienverlauf ausgewirkt hat und sie deshalb länger studieren, hieß es weiter.

Quelle: dpa

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