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Sachsen-AnhaltLebensmittel in Sachsen-Anhalt mehr als ein Drittel teurer

13.01.2026, 12:04 Uhr
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Der Supermarkteinkauf wurde in Sachsen-Anhalt in den vergangenen Jahren immer teurer. Eine neue Statistik zeigt, wie viel mehr man inzwischen an der Kasse zahlen muss.

Halle (dpa/sa) - Die Menschen in Sachsen-Anhalt haben im vergangenen Jahr bei ihren Lebensmitteleinkäufen deutlich tiefer in die Taschen greifen müssen als noch vor fünf Jahren. Seit 2021 stiegen die Preise für Lebensmittel um mehr als ein Drittel (34,7 Prozent) und lagen damit deutlich über der allgemeinen Inflationsrate in diesem Zeitraum (Plus 19,7 Prozent), wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt anlässlich der Grünen Woche mitteilte.

Bei diesen Produkten stiegen die Preise am stärksten

Besonders stark betroffen waren demnach Molkereiprodukte und Eier (plus 43,8 Prozent) und Getreideerzeugnisse (42,6 Prozent) sowie Speisefette und Speiseöle (42,3 Prozent). Bei Fleisch und Fleischwaren war der Preisanstieg (29,4 Prozent) etwas höher und bei Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (27,5 Prozent) ähnlich hoch wie bei Obst (25,5 Prozent) und Gemüse (26,5 Prozent).

Gemüsepreise sanken im Vergleich zu 2024

2025 waren nur Gemüse (minus 0,8 Prozent) und Speisefette und Speiseöle (1,6 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr billiger. Grund dafür war nach Angaben der Statistiker der deutliche Preisrückgang bei Kartoffeln (15,8 Prozent) und bei Olivenöl (13,8 Prozent) sowie bei anderen Speiseölen pflanzlichen Ursprungs (2,6 Prozent).

Quelle: dpa

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