Sachsen-AnhaltMehr als 62.000 Pannenhilfen in Sachsen-Anhalt gemeldet

Wenn das Auto nicht mehr anspringt oder der Reifen schlappmacht, ist oft der ADAC gefragt – und nicht nur Autofahrer rufen inzwischen Hilfe.
Magdeburg (dpa/sa) - Die Pannenhelfer des ADAC sind im vergangenen Jahr in Sachsen-Anhalt zu mehr als 62.000 Einsätzen ausgerückt. Insgesamt registrierte die Straßenwacht 62.562 Pannenhilfen, wie der ADAC mitteilte. Das entspricht im Schnitt mehr als 171 Einsätzen pro Tag im Land.
Die häufigste Ursache für eine Panne waren demnach Probleme mit der Starterbatterie. Sie machten 45,4 Prozent aller Fälle aus. Auf Platz zwei folgten Defekte am Motor oder im Motormanagement, etwa bei Einspritzung, Zündung oder Sensorik, mit 21,8 Prozent.
Auch Radfahrende riefen häufiger Hilfe: 274 Fahrradpannen verzeichnete der ADAC in Sachsen-Anhalt. Bei fast drei Vierteln der Fälle (72 Prozent) war ein platter Reifen der Grund für den Hilferuf.
Bundesweit rückten die sogenannten Gelben Engel im vergangenen Jahr zu rund 3,69 Millionen Einsätzen aus – etwa 60.000 mehr als im Jahr zuvor. Der ADAC verzeichnete zudem mehr Pannen bei Elektroautos. So gingen bundesweit 50.445 Einsätze auf reine E-Autos zurück, rund 15 Prozent mehr als 2024. In etwa der Hälfte der Fälle war ebenfalls die Starterbatterie die Ursache.