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Sachsen-AnhaltSachsen-Anhalt erinnert an Betroffene von Terroranschlägen

10.03.2026, 11:47 Uhr
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Zum Gedenktag für Terroropfer am 11. März sichert Sachsen-Anhalts Justizministerin Franziska Weidinger den Betroffenen weitere Unterstützung und stärkeren Opferschutz zu.

Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalts Justizministerin Franziska Weidinger (CDU) hat zum Nationalen Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt an die Betroffenen von Anschlägen erinnert. Sie sicherte ihnen weitere Unterstützung zu. Der Gedenktag wird in Deutschland seit 2022 jährlich am 11. März begangen.

"Auch wir in Sachsen-Anhalt waren auf schmerzliche Weise von Anschlägen betroffen", erklärte Weidinger mit Blick auf den Anschlag auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt. Die Wunden seien noch lange nicht verheilt. "Viele Menschen tragen die Bilder und Gefühle dieses Abends bis heute in sich: Betroffene, Angehörige, Augenzeuginnen und Augenzeugen, Einsatzkräfte."

Betroffene sind nicht allein

Am Gedenktag wolle man den Betroffenen zeigen: "Wir sehen Ihren Schmerz, wir stehen an Ihrer Seite, Sie sind nicht allein." Der Rechtsstaat begegne solchen Gewaltakten mit Entschlossenheit. Zugleich brauche es Menschlichkeit, Zuwendung und einen starken Opferschutz.

Die Landesopferschutzbeauftragte Gabriele Theren betonte, hinter jedem Anschlag stünden persönliche Schicksale. "Viele der vom Anschlag in Magdeburg betroffenen Menschen kämpfen noch immer mit körperlichen und seelischen Folgen, mit Ängsten, mit Furcht im Alltag." Es gehe darum, ihnen dauerhaft Halt zu geben, etwa mit verlässlichen Ansprechpartnern und konkreten Hilfsangeboten.

Der Nationale Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt knüpft an den Europäischen Gedenktag an, der seit 2005 ebenfalls am 11. März begangen wird. Ziel ist es, an die Opfer zu erinnern und Solidarität mit Betroffenen und ihren Angehörigen zu zeigen.

Quelle: dpa

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