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Sachsen-AnhaltSachsen-Anhalts Städte starten in die Brunnensaison

04.05.2026, 04:02 Uhr
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Springbrunnen sorgen wieder für Abkühlung in den Städten Sachsen-Anhalts. Doch nicht überall sprudelt es problemlos: Reparaturen, knappe Kassen und fehlende Sponsoren bremsen manche Wasserspiele aus.

Halle/Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalts Städten beginnt die Brunnensaison. Von Ende April bis Anfang Mai werden vielerorts Springbrunnen und Wasserspiele wieder angestellt, wie eine Umfrage in den größeren Städten des Landes ergab. Während einige Anlagen schon laufen, müssen andere wegen Reparaturen pausieren - und häufig helfen Sponsoren bei der Finanzierung.

Halle mit zahlreichen Brunnen und Hilfe von Sponsoren

In Halle sind die Brunnen bereits seit Ostern in Betrieb. Zahlreiche Anlagen im gesamten Stadtgebiet - vom Eselsbrunnen bis zur Fontäne auf der Ziegelwiese - sorgen wieder für Abkühlung und belebte Plätze. Für den reinen Betrieb stehen rund 191.000 Euro zur Verfügung, hinzu kommen Personalkosten. Unterstützt wird die Stadt von mehreren Wohnungsunternehmen, einer Bank sowie städtischen Betrieben.

Magdeburg: Ohne Spenden läuft wenig

Auch in Magdeburg sprudeln die Wasserspiele bereits seit letzter Woche. Insgesamt 31 Anlagen sind in Betrieb, ermöglicht durch das Engagement von ebenso vielen Unterstützern. Rund 31.600 Euro wurden durch Spenden und Sponsoring gesammelt. Dennoch bleiben einige Brunnen zunächst trocken, weil noch finanzielle Unterstützung fehlt.

Dessau-Roßlau startet traditionell zum 1. Mai

Dessau-Roßlau ist traditionell zum 1. Mai in die Saison gestartet. In diesem Jahr laufen unter anderem Brunnen im Stadtpark und in der Kavalierstraße sowie mehrere Trinkwasserbrunnen. Ein Brunnen bleibt wegen notwendiger Reparaturen voraussichtlich bis Ende Juni außer Betrieb.

Stendal mit kleinem Angebot

In Stendal fällt das Angebot deutlich kleiner aus: Die Stadt betreibt ein Wasserspiel am Markt, das seit Ende April läuft. Für Betrieb und Unterhaltung sind in diesem Jahr 7.500 Euro eingeplant.

Wittenberg: Einige Anlagen noch eingeschränkt

In Lutherstadt Wittenberg sind erste Brunnen bereits seit April wieder in Betrieb, weitere folgen bis Mitte Mai. Dazu zählen historische Anlagen ebenso wie Trinkwasserbrunnen und Brunnen in Grünanlagen. Insgesamt stehen für deren Unterhaltung mehrere zehntausend Euro zur Verfügung, einzelne Anlagen sind jedoch weiterhin defekt oder nur eingeschränkt nutzbar.

Brunnen als Plus für Aufenthaltsqualität

Wie in vielen Städten tragen Brunnen auch in Sachsen-Anhalt zur Aufenthaltsqualität und zur Abkühlung in dicht bebauten Bereichen bei. Gleichzeitig zeigen die Beispiele: Der Betrieb ist mit Aufwand verbunden - ohne zusätzliche Unterstützung durch Unternehmen und Bürger würden vielerorts weniger Anlagen sprudeln.

Quelle: dpa

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