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Sachsen-Anhalt Zentrale für Politische Bildung erreicht 52.000 Menschen

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Magdeburg (dpa/sa) - Trotz der Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie zieht die Landeszentrale für Politische Bildung für das Jahr 2021 eine positive Bilanz. Ihren Angaben zufolge konnten rund 52.000 Menschen in Sachsen-Anhalt erreicht werden. "Hinter uns liegt ein höchst erfolgreiches Jahr", sagte der Direktor der Landeszentrale, Maik Reichel. "Durch die vergangenen beiden Jahre mit den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben wir inzwischen so viele Erfahrungen gesammelt, um mit unseren Angeboten und Themen verstärkt auch in den digitalen Raum auszuweichen."

Ein Schwerpunktthema waren im Jahr 2021 die Landtags- und die Bundestagswahl. Neben Veranstaltungen und Infomaterialien stieß demnach vor allem der Wahl-O-Mat auf ein breites Interesse. Dieser wurde vor der Landtagswahl den Angaben zufolge mehr als 430 000 Mal aufgerufen. Auch die Juniorwahl sei sowohl bei den Landtags- als auch den Bundestagswahlen stark nachgefragt worden. Mit 138 Schulen war im September sogar ein neuer Teilnehmerrekord verzeichnet worden. Bei der Bundestagswahl 2017 waren es noch 126 Schulen.

Die Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus und das Jubiläum "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" waren weitere Schwerpunkte. Dazu wurden etwa Lesungen und Lesekonzerte organisiert. Allein die Ausstellung "Die Tänzerin von Auschwitz" von Anfang Juni bis Ende Juli in Stendal sahen sich 3500 Besucherinnen und Besucher an.

Am Landestag "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" zum Thema Demokratie und Medien seien rund 700 Teilnehmer nach Magdeburg auf den Domplatz gekommen, hieß es weiter. Damit sei es die größte Einzelveranstaltung gewesen.

© dpa-infocom, dpa:211228-99-522821/3

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