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Sachsen213 Millionen für ÖPNV, Fuß- und Radwege: Das wurde gebaut

16.02.2026, 17:01 Uhr
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Mehr E-Busse, neue Radwegbrücken und barrierefreie Haltestellen: Wie Sachsen 2025 mit Fördergeldern die Mobilität voranbringen will.

Dresden (dpa/sn) - Fördermittel in Höhe von rund 213 Millionen Euro hat es 2025 in Sachsen für die Verbesserung des Rad-, Fuß- und Nahverkehrs gegeben. Die Gelder verteilten sich auf knapp 125 Projekte in allen 13 sächsischen Landkreisen und Städten, wie aus einer Auflistung des Landesamtes für Straßenamt und Verkehr(LASuV) hervorgeht.

Sie sollen die Verkehrssicherheit nachhaltig verbessern, den umweltfreundlichen Verkehr stärken und eine moderne Verkehrsinfrastruktur schaffen. "Wer die Mobilität von morgen gestalten will, muss heute konsequent in eine sichere, leistungsfähige und nachhaltige Infrastruktur investieren", sagte Gabriele Ladewig, Präsidentin des LASuV laut Mitteilung. Man wolle mit den Mitteln echten Fortschritt ermöglichen und den Wandel im Verkehrsbereich vorantreiben.

Großteil für Nahverkehr

Ein Großteil der Fördergelder kam mit 185,8 Millionen Euro der Modernisierung des Nahverkehrs zugute. Die Mittel flossen beispielsweise in die Beschaffung von insgesamt 85 Elektrobussen, die meisten im Erzgebirgskreis (19) und in Bautzen (16). Auch der Ausbau der entsprechenden Ladeinfrastruktur wurde bei 13 Projekten vorangebracht.

Mehr als 20 Bushaltestellen wurden zudem barrierefrei gestaltet. Die meisten Aus- oder umgebauten Haltestellen sind in den Landkreisen Meißen (8) und Bautzen (7) aufgelistet. Auch für die Erneuerung von Stromleitungen und Umspannwerken an Bahngleisen bewilligte das LASuV Förderung.

27,3 Millionen Euro für Rad- und Fußverkehr

Für den Rad- und Fußverkehr gab es 27,3 Millionen Euro Fördermittel. Damit wurden etwa drei Geh- und Radwegbrücken neu gebaut. Zwei davon führen in Leipzig und Taucha (Landkreis Nordsachsen) über die Parthe, eine weitere liegt in Lunzenau (Landkreis Mittelsachsen).

Aufgelistet sind insgesamt zehn Radwegprojekte. Neu gebaut wurde etwa eine Strecke zwischen Großschönau und Jonsdorf im Landkreis Görlitz. Für Sebnitz (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) wurde eine Radverkehrskonzeption mitfinanziert.

Fußgänger profitieren von den Fördermitteln am wenigsten. Neben den Brückenneubauten finden sich lediglich drei Projekte für Gehwege auf der Liste des LASuV: eine Sanierung an der B6 in Hochkirch (Landkreis Bautzen) sowie zwei Erneuerungen an der B196 in Dittersbach und Frankenberg und an der S185 in Rechenberg-Bienenmühle (beide Landkreis Mittelsachsen).

Leipzig mit den meisten geförderten Projekten

Regional sind die Projekte sehr unterschiedlich verteilt. Die meisten Zuschläge erhielt Leipzig (24): Dort unterstützte das LASuV etwa den Ausbau der Stadtbahn, die Einrichtung einer Fahrradstraße sowie etliche Projekte zur Erneuerung von Stromleitungen und Umspannwerke der Bahn.

Die zweitmeisten Projekte wurden im Landkreis Bautzen gefördert (18), darunter der Aus- oder Neubau mehrerer barrierefreier Haltestellen und die Beschaffung von 16 E-Bussen. Die wenigsten geförderten Projekte gab es in Chemnitz (4).

Quelle: dpa

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