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SachsenEinwohnerzahl geht in Sachsen weiter zurück

07.05.2026, 10:04 Uhr
Die-Einwohnerzahl-Sachsen-soll-nach-Berechnungen-um-8-2-Prozent-bis-15-2-Prozent-zurueckgehen

Der Bevölkerungsschwund geht weiter. Auf Basis der vergangenen Jahre haben Statistiker drei Varianten errechnet. In jedem Fall wird Sachsen unter die Marke von vier Millionen Einwohnern fallen.

Dresden (dpa/sn) - Die sächsische Einwohnerzahl wird in den kommenden Jahren weiter sinken. Je nach Berechnung geht der Wert um 8,2 Prozent bis 15,2 Prozent zurück, teilte das Statistische Landesamt in Kamenz mit. Im Jahr 2024 lebten im Freistaat noch rund 4,04 Millionen Menschen. 2045 sollen es 3,71 Millionen beziehungsweise 3,43 Millionen sein. Die Statistiker hatten insgesamt drei Varianten errechnet. Die Vorausberechnung basiert auf der Analyse der Bevölkerungsentwicklung in den Jahren 2021 bis 2024.

Demnach verlieren alle zehn Landkreise und die Stadt Chemnitz bis 2045 in allen Berechnungsvarianten Einwohner. Leipzig kann in zwei der drei Varianten mit einem Zuwachs von 5,8 Prozent beziehungsweise 1,7 Prozent rechnen. Dresden käme zumindest in einer Variante auf ein Plus von 1,6 Prozent. Den größten Verlust - fast ein Viertel der Bevölkerung - hätten in der Maximalvariante der Vogtlandkreis und der Erzgebirgskreis zu verzeichnen. Fünf weitere Landkreise würden auch in der Minimalvariante mehr als jeden zehnten Bürger verlieren.

Quelle: dpa

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