SachsenGrippewelle in Sachsen neigt sich dem Ende zu

Die Zahl der Grippe-Infektionen sinkt weiter in Sachsen. Ein Ende der Grippewelle deutet sich an. An bestimmten Orten gibt es aber Häufungen.
Dresden (dpa/sn) - Ein Ende der diesjährigen Grippewelle in Sachsen deutet sich an. So schätzt die Landesuntersuchungsanstalt (LUA) in Chemnitz die Lage im Freistaat ein. Die Influenza-Fallzahlen gingen in der vergangenen Woche um 46 Prozent im Vergleich zur Vorwoche zurück, wie aus dem Wochenbericht der LUA hervorgeht. Seit Ende Januar sinken demnach die Influenza-Nachweise.
Alle Altersgruppen seien betroffen, wobei Gesundheitsämter von Häufungen in Krankenhäusern und vereinzelt in Kindereinrichtungen und Seniorenheimen berichteten. Seit Beginn der Grippesaison Ende September 2025 starben demnach 229 Menschen mit einer bestätigten Influenzaerkrankung.
RSV-Fälle gehen erstmals zurück
Erstmals in diesem Jahr ging die Zahl der Infektionen mit dem RSV-Virus zurück: um 25 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Die Krankheit betrifft vor allem Kleinkinder, aber auch ältere Erwachsene. Es wurden demnach in dieser Saison bislang 20 RSV-Todesfälle gezählt.
Das Coronavirus rangiert laut LUA unter den Erregern deutlich hinter Influenza und RSV. Die Fallzahlen bewegen sich den Angaben zufolge konstant auf einem niedrigen Niveau. Seit Saisonbeginn seien insgesamt 143 Corona-Todesfälle erfasst worden.